RÜCKBLICK Werkstatttag - Berufsbilder

19.10.2013 – Über 70 Ehrenamtliche diskutierten mit der Arbeitsgruppe "Berufsbilder" über die Zukunft kirchlicher Berufe.

Die Arbeitsgruppe "Berufsbilder" erhielt von der Kirchenleitung den Auftrag das Aufgabenspektrum der drei Berufe im Verkündigungsdienst unserer Landeskirche, das sind die PfarrerInnen, KantorInnen und die GemeindepädagogInnen, neu zu beschreiben. Im Austausch mit den Berufsgruppen, wurde analysiert, wie sich die wandelnden Rahmenbedingungen auf die Arbeit auswirken. Aus diesen Gesprächen wurde ein erster Zwischenbericht verfasst. Die Arbeitsgruppe lud Ehrenamtliche zu einem Werkstatttag ein, um die Ergebnisse des Berichtes zu diskutieren. 73 Ehrenamtliche folgten der Einladung und brachten sich engagiert und motiviert in das Gespräch ein.

Sitzung der Kirchenleitung am 01. September 2014

Die Steuerungsgruppe Berufsbilder legte der Kirchenleitung als Ergebnis ihrer Arbeit einen Abschlussbericht vor, der „Notwendige Veränderungen in den Aufgabenfeldern und Berufsbildern der Mitarbeitenden im Verkündigungsdienst“ benennt. Die Kirchenleitung dankt der von ihr eingesetzten Steuerungsgruppe für den Bericht, den sie als einen weiterführenden Beitrag würdigt. Sie veröffentlicht diesen Bericht in der Erwartung einer breiten Diskussion in der Landeskirche und übergibt ihn der Landessynode zur Beratung. Die neu zusammengesetzte Kirchenleitung wird gebeten zu prüfen, welche Schritte zur Umsetzung erforderlich und sinnvoll sind.
Die Steuerungsgruppe Berufsbilder, welche am 4. Januar 2012 ihre Arbeit begann, ist damit beendet. Allen Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe, aber auch allen am Diskussionsprozess, in Anhörungen und Werkstatttagen beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen spricht die Kirchenleitung ausdrücklich ihren Dank aus.
Notwendige Veränderungen in den Aufgabenfeldern<<


GOTTESDIENSTORDNUNG zur Einführung ehrenamtlicher Mitarbeiter

Liturgische Handreichung - Herausgegeben von der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) Gottesdienste zum ehrenamtlichen Dienst in der Kirche:
Gottesdienst zum ehrenamtlichen Dienst in der Kirche >>


HANDBUCH: ... und ihr habt mich besucht

Handbuch zur Ausbildung für Ehrenamtliche in Besuchsdiensten und in der Seelsorge.
Flyer zum Herunterladen >>


HANDREICHUNG zur ehrenamtlichen Tätigkeit

Das Landeskirchenamt folgt einer Anregung der Landessynode von 1994 und des Landesjugendkonventes und legt im folgenden als Teil I Gesichtspunkte zur Gewinnung und Förderung ehrenamtlicher Mitabeiterinnen und Mitarbeiter und für deren Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen, als Teil II Gesichtspunkte zu rechtlichen Fragen ehrenamtlicher Tätigkeit vor.
Handreichung zur ehrenamtlichen Tätigkeit - veröffentlicht im Amtsblatt A111/Jahrgang 2015 Nr.11 ausgegeben am 12. Juni 2015 >>


KONZEPTION der Ehrenamtsakademie

Die wachsende Bedeutung des Ehrenamtes in der Landeskirche erfordert, dass einerseits Hauptamtliche besser qualifiziert werden müssen zur Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, dass aber andererseits Ehrenamtliche auch besser für ihren Dienst vorbereitet und darin unterstützt werden müssen.
Konzeption der Ehrenamtsakademie >>


HINWEISE ZUR FINANZIERUNG für Kurse der Ehrenamtsakademie

Das qualifiziert in der Regel Ehrenamtliche, die sich aktiv in die Arbeit der Gemeinde einbringen bzw. in anderen Bereichen das kirchliche Leben unterstützen. Gemeinden und Einrichtungen haben deshalb einen erkennbaren Nutzen von dieser Arbeit und sollten die Bedeutung dieses Engagements dadurch würdigen und unterstützen, dass sie sich an den Kosten beteiligen. Bitte wenden Sie sich deshalb an Ihre Gemeinde bzw. Einrichtung und fragen Sie, ob diese sich an Ihren Kosten beteiligen werden.

Ein personenbezogener Zuschuss zu den Kosten kann im Ausnahmefall auch beim Landeskirchenamt auf dem Dienstweg beantragt werden. Ein Antrag soll demnach über die Kirchgemeinde oder die Einrichtung eingereicht werden, für die der oder die Ehrenamtliche tätig ist. Er hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn:

  • die Gemeinde oder das Werk bei der Mitfinanzierung nachweislich überfordert ist,
  • die oder der Ehrenamtliche sich in einer schwierigen sozialen Lage befindet
  • oder die Landeskirche ein besonderes Interesse an einer bestimmten Ausbildung hat.

Ein Anspruch auf einen Zuschuss besteht nicht.